Recklinghäuser Autor Jürgen Flüchter hielt Lesung an der DBS

Am 10.April war es soweit: der pensonierte Deutschlehrer Jürgen Flüchter kam an die DBS, um der Klasse 8.2 aus seinem ersten Roman „Elbanor – das Erwachen“ vorzulesen. Unbekannt ist ihm die DBS nicht, denn sein Sohn Mathis besuchte unsere Schule.
Jürgen Flüchter las 75 Minuten aus seinem Erstlingswerk, unterbrochen von seinen Erläuterungen über den Textzusammenhang. Dabei lauschten die Achtklässler so gebannt seinen Worten, dass er sich im Anschluss sehr erfreut über dieses Publikum zeigte.
Zum Schluss beantwortete er die Fragen der Klasse, unter anderem zur Entstehung seiner Romanidee, zu seiner Arbeitsweise, zu seinem Verdienst und zu seinem Schreibziel.
 „Elbanor“ ist ein Fantasy-Roman und der Auftakt  zu einer Trilogie. Der zweiten Band erscheint im nächsten Jahr.
Die Hauptfigur in „Elbanor“ ist der 14-jährige Will, der im Jahre 1964 seinen Lieblingsplatz, einen Felsen im Wald, aufsucht und dort von den Schlägern aus seiner Klasse aufgesucht wird. Zu Hilfe kommt ihm ein merkwürdiger junger Mann und der Felsen entpuppt sich als als Tor ins Königreich Elbanor, eine mittelalterliche Parallelwelt, der Fremde als der Königssohn Elberlin. Er führt Will durch das Portal. 
Der Junge erfährt, dass ausgerechnet er und seine Schwester Ulrike auserwählt sind. Zusammen mit den beiden Söhnen des Königs sollen sie das Schwert der Macht nach Elbanor bringen. Die vier jungen Menschen werden von den grausamen Kargaren gejagt und geraten in das Visier eines ehemaligen SS‑Offiziers. Als ein Drache sie schließlich bedroht, erkennen Will und Ulrike, dass Elbanor auf geheimnisvolle Weise nicht nur mit den Nibelungen aus der Sage, sondern auch mit Ereignissen aus dem Dritten Reich verbunden ist. Sie müssen einsehen, dass ihnen in dem bevorstehenden Kampf eine Schlüsselrolle zukommt.