Naturwissenschaftlich-technischer Neigungsschwerpunkt mit dem Schwerpunktfach Biologie


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Die Fächer des Lernbereichs Naturwissenschaften haben die Aufgabe, den Schülern die Fähigkeiten zu vermitteln, Vorgänge in ihrem gegebenen Zusammenhang zu betrachten, zu erklären und zu verstehen.

Dabei ist es unerlässlich, die Grundlagen technischer Anwendungen und Prozesse sowie die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Wissenschaft und Umwelt nicht jeweils isoliert aus der biologischen, chemischen und physikalischen Sichtweise zu betrachten, sondern den Schülern die Fähigkeit zu vermitteln, diese einzelnen Betrachtungsweisen zu einem geschlossenen Gesamtbild zusammenzusetzen.

Der Biologieunterricht muss zeigen, welche Gesetzmäßigkeiten für die belebte Natur und damit auch für den Menschen selbst gelten und deutlich machen, dass der Mensch von allen seinen Eingriffen in die Natur letztlich selbst betroffen wird.

Er muss die Schüler befähigen, Gegebenheiten aus der Natur

Der Biologieunterricht muss die Schüler in die Lage versetzen, Auswirkungen menschlichen Handelns zu erkennen und aktiv Entscheidungen zu treffen, die das Wohl zukünftiger Generationen mit berücksichtigen.

Der Umgang mit biologischen Phänomen eröffnetden Schülern/-innen e inen emotionalen Zugang zu fachspezifischen Inhalten und fördert das Entstehen und Wachsen von Werterhaltungen, die für das Leben in der Gesellschaft und für das Individuum wesentlich sind:

Der Biologieunterricht in der Differenzierung

Die Schüler, die sich für den Wahlpflichtunterricht mit dem Klassenarbeitsfach Biologie entschieden haben, zeigen überwiegend großes Interesse am Fach und seinen Inhalten.
Die Differenzierung beginnt in der Realschule schon ab der Klasse 7. Während in den Jahrgangsstufen 9 und 10 in diesem Kurs je 3 Stunden in der Woche Biologieunterricht erteilt werden, erhalten die Schüler der Klassen 7 und 8 zwei Wochenstunden Biologie. Pro Halbjahr werden dazu 3 einstündige Klassenarbeiten geschrieben, in den Klassen 9 und 10 sind es insgesamt 4 - 5 pro Schuljahr, dann jedoch 2-stündig.

Mit der Erhöhung der Wochenstundenzahl erhöht sich jedoch nicht zwangsläufig die Stoffmenge, vielmehr ergibt sich hier die Möglichkeit einer differenzierteren Betrachtung der einzelnen Unterrichtsinhalte. Lebensnahe Probleme werden tiefer durchdrungen, es kommt zu vermehrten wechselseitigen Verknüpfungen der Inhalte sowohl mit anderen Fächern als auch mit dem Fach selbst. Da in der Regel die Lerngruppen (Kurse) kleiner sind als Klassen, lassen sich hier differenzierte, fachspezifische Methoden und Arbeitsweisen anwenden, die auch selbstständiges Arbeiten in Gruppen oder Teams ermöglichen.

Zu den fachspezifischen Arbeitsweisen gehören zum Beispiel: