Naturwissenschaftlich-technischer Neigungsschwerpunkt mit dem Schwerpunktfach Chemie


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Das Fach Chemie wird wie die anderen Fächer in der Neigungsdifferenzierung im Jahrgang 7 und 8 zunächst drei-, in den Stufen 9 und 10 dann vierstündig unterrichtet. Als wichtige Zielsetzungen formuliert der Chemieunterricht im Wahlpflichtbereich der Klassen 7 bis 10 die Entwicklung des Interesses an Fragestellungen der Chemie und dem damit einhergehenden Erwerb eines soliden chemischen Grundlagenwissens.

Das experimentelle Arbeiten hat dabei einen besonderen Stellenwert. Schülerinnen und Schüler gewinnen Ergebnisse, analysieren diese kritisch und lernen, daraus Erkenntnisse abzuleiten. Dabei steht die Fähigkeit, selbstständig und kreativ zu arbeiten genauso im Vordergrund, wie die Sorgfalt und Genauigkeit beim Experimentieren. Schülerinnen und Schüler sollen in Gruppen die Versuchsfragestellungen und Versuchsvorschriften bearbeiten und aus ihren Beobachtungen entsprechende Erkenntnisse gewinnen.

Stoffliche und energetische Aspekte werden an geeigneten Beispielen als Kennzeichen chemischer Reaktionen beschrieben und wiederholt.

Nach einem Einblick in grundlegende chemische Gesetze und der Behandlung ausgewählter Elementfamilien (Alkali- oder Erdalkalimetalle, Halogene und Edelgase) stehen vor allem der Aufbau der Atome und die daraus resultierenden möglichen Bindungstypen im Vordergund.

In der Klasse 9 wird das Bindungsmodell der Ionenbindung bearbeitet und außerdem Elektronenübertragungsreaktionen (in Praxis und Theorie) untersucht. Auch das Bindungsmodell der Elektronenpaarbindung wird ein wesentlicher Teil des Unterrichts in Klasse 9 sein. Die Ausrichtung der Atome in Molekülen wird erarbeitet.

Der Bezug zur Lebenswelt wird in den beiden letzten obligatorischen Themen der Klasse 9 und 10 Saure und alkalische Lösungen sowie in den ausgewählten Themen der Organischen Chemie“ deutlich.

Saure und alkalische Lösungen begegnen jedem von uns vielfältig im Alltag, sei es im eigenen Haushalt oder in der Industrie.

Der Themenbereich Saure und alkalische Lösungen“ bietet sehr gute Möglichkeiten zur praktischen Entdeckung und Anwendung. Eigenschaften und Reaktionsverhalten werden untersucht, die Bedeutung einzelner Säuren und Laugen aufgezeigt.

Die „Organische Chemie steht im Mittelpunkt des Unterrichts der Klasse 10. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass die Kettenbildung des C-Atoms eine wichtige Voraussetzung für die Stoffvielfalt in der „Organischen Chemie“ ist. Es werden die Themen Alkohole, Organische Säuren, Fette, Kohlenhydrate, Eiweißstoffe bis hin zu den Kunststoffen behandelt. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Entstehung von verschiedenartigen Verbindungen durch die Reaktion zwischen den funktionellen Gruppen kennen. Bei allen Themen der Organischen Chemie wird unmittelbar der Bezug zur Lebenswirklichkeit ersichtlich.

Durch das neue Schulgesetz werden sich inhaltliche Verschiebungen ab Schuljahr 2007/2008 ergeben.

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